Zeige mir, was du trägst…

Bildquellenangabe: Rainer Sturm / pixelio.de

…und ich sage dir, wer du bist. Nach diesem Motto wählen die meisten Menschen ihren Kleidungsstil aus. Das Ziel, dass die Auswahl der persönlichen Mode folgt, ist der stimmige Ausdruck der eigenen Persönlichkeit. Es folgt dem Eigenbild, das ein Mensch von sich hat und signalisiert gleichzeitig die Zugehörigkeit zu einer Situation und dem bevorzugten gesellschaftlichen Umfeld.

 

Der „offizielle“ persönliche Stil

Der gesellschaftliche Umgang im Berufsleben und in der Öffentlichkeit prägt meist den eigenen Stil. Da der Beruf oft schon mit der Auswahl der Tätigkeit der persönlichen Neigung entspricht, entwickelt sich der eigene Kleidungsstil in diesem Rahmen. In einem von Büroalltag und Verwaltungstätigkeiten geprägten Beruf ist die schicke elegante Damenmode im Durchschnitt gedeckter als beispielsweise bei künstlerischen oder kreativen Tätigkeiten. Im Umfeld einer Galerie, eines Theaters oder in der Werbeagentur ist Extravaganz verbreitet. Die großen modischen Spielräume entsprechen den Charakteren, die gerne sehr experimentierfreudig sind und die schicke elegante Damenmode gewagt und bunt interpretieren. Je nach persönlichem Mut und ästhetischen Verständnis entwickeln sich Stile, die gerne mit starken Kontrasten spielen und auch einmal mit sehr exotischen Einzelstücken aus fernen Ländern oder vom Flohmarkt ergänzt werden. In einem konservativer geprägten Umfeld drückt sich der persönliche Stil zurückhaltender aus, ohne langweilig sein zu müssen. Wer dem Leitspruch „Kleider machen Leute“ folgt, kann mit der gekonnten Kombination von Schnitten, Farben und Stoffen die persönliche Ausstrahlung „rund“ machen. Der Stil des Auftritts vermittelt je nach der persönlichen Absicht Werte wie Seriosität, Verlässlichkeit und Eleganz, die eine natürliche Souveränität und Autorität perfekt unterstützen.

Zwischen Hausanzug, Kindern und Fitnessstudio
Wer nach Feierabend oder einem gesellschaftlichen Empfang ins Privatleben zurückkommt, hat oft Aufgaben zu erledigen oder geht Beschäftigungen nach, für die privatere und bequemere Kleidung gewählt wird. Der persönliche Stil muss sich dadurch nicht verändern – nur die Ausdrucksmittel werden andere. Die meist legereren Haus- oder Trainingsanzüge oder strapazierfähige „Kinderspiel“-Kleidung kann genauso als schicke elegante Damenmode getragen werden. Die gewollte Schlabbrigkeit so hochwertiger wie gemütlicher Stoffe zeugt von Stilbewusstsein, ohne den persönlichen Ausdruck zu verlieren. Das wichtigste Indiz, das auf das Finden des passenden Stils hinweist, ist immer der Wohlfühlfaktor – ob im offiziellen oder im privaten Bereich.

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